Ich möchte eine Vermisstenmeldung machen

Wenn Sie einen Vermisstenmeldung machen möchten, ist dies zurzeit elektronisch nur über E-Mail möglich, da die Internetwache außer Betrieb ist.

Bevor Sie uns Ihre Anzeige per E-Mail senden, lesen Sie bitte folgenden Hinweis:

Daten, die über das Internet per E-Mail übertragen werden, können unter Umständen von Unberechtigten mitgelesen werden. Eine Verschlüsselung Ihrer E-Mail ist zurzeit nicht möglich, da eine formularbasierte Übermittlung Ihrer Information/Daten nicht zur Verfügung steht.

Sollten Sie vertrauliche Daten bzw. Informationen übermitteln wollen, wenden Sie sich bitte an Ihre nächste Polizeidienststelle.

Wichtig:
In Notfällen wählen Sie immer die Notrufnummer 110!

Wenn Sie per E-Mail eine Anzeige erstatten möchten, beachten Sie bitte diese Hinweise:

Sie benötigen eine eigene E-Mailadresse oder ein Mailprogramm, um eine Anzeige online zu erstatten.

Um eine zügige Bearbeitung Ihrer E-Mail, Ihrer Strafanzeige oder Ihres Hinweises zu gewährleisten, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Sie folgende Angaben zu Ihrer Person und Erreichbarkeit machen:

  • Name und Vorname
  • Geschlecht
  • Geburtsdatum und -ort
  • Straße mit Hausnummer
  • Wohnort mit Postleitzahl
  • E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer (tagsüber)

Beschreiben Sie bitte WAS, WANN, WO passiert ist und WER beteiligt war. Wenn es Zeugen gibt, nennen Sie diese ebenfalls.

Sollten Sie einen konkreten Tatverdacht haben, geben Sie auch die Daten des oder der Tatverdächtigen an. Falls Ihnen keine Daten vorliegen versuchen Sie die Person(en) möglichst genau zu beschreiben.

Schildern Sie detailliert den Tathergang mit Angaben zu Ort und Zeit. Bei Diebstahl oder Sachbeschädigung teilen Sie uns mit,  was gestohlen oder beschädigt wurde und wie hoch der Schaden ist.

Wichtig:
In Notfällen wählen Sie immer die Notrufnummer 110!


Anzeige erstatten
Zur Erstellung einer Anzeige benutzen Sie bitte ausschließlich folgenden Link:
anzeige@polizei.nrw.de

Hinweis geben
Wenn Sie der Polizei Hinweise auf bevorstehende Straftaten oder Gefahrenlagen geben möchten (z. B. Amokläufe, Selbsttötungen, Wohnungseinbruch), benutzen Sie bitte ausschließlich folgenden Link:
hinweise@polizei.nrw.de

Unsere Kolleginnen und Kollegen nehmen bei Bedarf persönlich Kontakt zu Ihnen auf.

 

Rechtlicher Hinweis

Eine Anzeige kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Wer eine rechtswidrige Tat vortäuscht oder durch wissentlich falsche Angaben einen anderen zu Unrecht verdächtigt, macht sich strafbar.


Strafrechtliche Bestimmungen

§ 145d StGB Vortäuschen einer Straftat

(1) Wer wider besseres Wissen einer Behörde oder einer zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle vortäuscht, 1. dass eine rechtswidrige Tat begangen worden sei oder 2. dass die Verwirklichung einer der in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Taten bevorstehe, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 164, § 258 oder § 258a mit Strafe bedroht ist.
(2) Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen eine der in Absatz 1 bezeichneten Stellen über den Beteiligten 1. an einer rechtswidrigen Tat oder 2. an einer bevorstehenden, in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Tat zu täuschen sucht.

§ 138 StGB Nichtanzeige geplanter Straftaten

(1) Wer von dem Vorhaben oder der Ausführung

  1. einer Vorbereitung eines Angriffskrieges (§ 80),
  2. eines Hochverrats in den Fällen der §§ 81 bis 83 Abs. 1,
  3. eines Landesverrats oder einer Gefährdung der äußeren Sicherheit in den Fällen der §§ 94 bis 96, 97a oder 100,
  4. einer Geld- oder Wertpapierfälschung in den Fällen der §§ 146, 151, 152 oder einer Fälschung von Zahlungskarten mit Garantiefunktion und Vordrucken für Euroschecks in den Fällen des § 152b Abs. 1 bis 3,
  5. eines Mordes (§ 211) oder Totschlags (§ 212) oder eines Völkermordes (§ 6 des Völkerstrafgesetzbuches) oder eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit (§ 7 des Völkerstrafgesetzbuches) oder eines Kriegsverbrechens (§§ 8, 9, 10, 11 oder 12 des Völkerstrafgesetzbuches),
  6. einer Straftat gegen die persönliche Freiheit in den Fällen des § 232 Abs. 3, 4 oder Abs. 5, des § 233 Abs.3, jeweils soweit es sich um Verbrechen handelt, der §§ 234, 234a, 239a oder 239b,
  7. eines Raubes oder einer räuberischen Erpressung (§§ 249 bis 251 oder 255) oder
  8. einer gemeingefährlichen Straftat in den Fällen der §§ 306 bis 306c oder 307 Abs. 1 bis 3, des § 308 Abs. 1 bis 4, des § 309 Abs. 1 bis 5, der §§ 310, 313, 314 oder 315 Abs. 3, des § 315b Abs. 3 oder der §§ 316a oder 316c
    zu einer Zeit, zu der die Ausführung oder der Erfolg noch abgewendet werden kann, glaubhaft erfährt und es unterlässt, der Behörde oder dem Bedrohten rechtzeitig Anzeige zu machen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer von dem Vorhaben oder der Ausführung einer Straftat nach § 129a, auch in Verbindung mit § 129b Abs. 1 Satz 1 und 2, zu einer Zeit, zu der die Ausführung noch abgewendet werden kann, glaubhaft erfährt und es unterlässt, der Behörde unverzüglich Anzeige zu erstatten. § 129b Abs. 1 Satz 3 bis 5 gilt entsprechend.
(3) Wer die Anzeige leichtfertig unterlässt, obwohl er von dem Vorhaben oder der Ausführung der rechtswidrigen Tat glaubhaft erfahren hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 164 StGB Falsche Verdächtigung

(1) Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer in gleicher Absicht bei einer der in Absatz 1 bezeichneten Stellen oder öffentlich über einen anderen wider besseres Wissen eine sonstige Behauptung tatsächlicher Art aufstellt, die geeignet ist, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen.

 

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