Plakat: Brems Dich - rette Leben!

Brems Dich - rette Leben!

Geschwindigkeit ist der Killer Nummer 1. Die NRW - Polizei agiert mit der Strategie Brems Dich - rette Leben

Die Uhr tickt. In spätestens 17 Stunden wird wieder ein Mensch im Straßenverkehr in NRW sterben.
Diese bedrohliche Aussage lässt sich aus der Verkehrsunfallstatistik 2012 errechnen. 528 Tote in einem Jahr – davon sind allein 81 Fahrradfahrer zu beklagen. Das sind 10 Menschen pro Woche, die in NRW im Straßenverkehr sterben, 244 werden schwer verletzt.

Die NRW-Polizei setzt deshalb ihre Kampagne „Brems Dich - rette Leben!“ weiter fort.
Grundlage der Initiative sind zwei zentrale Fakten:

1. zu schnelles Fahren ist der Killer Nr. 1.
Selbst in Fällen, in denen die Geschwindigkeit nicht die unmittelbare Unfallursache ist, hat sie doch immer entscheidenden Einfluss auf die Schwere der Unfallfolgen.

2. schwache Verkehrsteilnehmer – Fußgänger und Radfahrer – haben keine Knautschzone und auch keinen Airbag

Allein in NRW starben 2012 allein 528 Menschen im Straßenverkehr. Jeder Unfalltote hinterlässt wiederum mehr als 100 Menschen in Trauer, Schock und Wut. Damit werden jährlich mehr als 53.000 Menschen in NRW direkt mit dem Tod auf der Straße konfrontiert.
Die Fahrgeschwindigkeit entscheidet über Leben und Tod, daher muss jeder Fahrer/ jede Fahrerin zum Nachdenken gebracht werden. Ein minimaler Zeitgewinn durch zu schnelles und unvorsichtiges Fahren kann niemals das vielfach höhere tödliche Risiko rechtfertigen. Dieses Bewusstsein muss in die Köpfe - und auf das Gaspedal!

Die Kampagne „Brems Dich - rette Leben!“ ist langfristig angelegt und wird nun zum vierten mal durchgeführt, diesmal in Zusammenarbeit mit den Ländern Niedersachsen und Bayern.

Die Polizei verfolgt mit ihrem Vorgehen ein klares Ziel: Nicht mehr Sanktionen, sondern weniger Opfer im Straßenverkehr bedeuten Erfolg. Die Messstellen werden im Voraus angekündigt, denn es ist belegbar, dass dadurch langsamer gefahren wird und das generelle Geschwindigkeitsniveau im Umfeld der Kontrollstelle sinkt.
Ein geringeres Geschwindigkeitsniveau hat direkten Einfluss auf die Schwere der Unfallfolgen. Das gilt insbesondere dort, wo Fußgänger und Radfahrer besonders gefährdet sind und überall, wo gerast wird. Die örtlichen Polizeibehörden kennen diese Stellen. Genau hier werden die Polizisten auch zukünftig schwerpunktmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Und Fahrradfahrer, die statistisch über 50 % ihrer eigenen Unfälle verursachen, rücken noch weiter in den Fokus der Kontrollaktionen.


Eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen Polizeibehörden und Kommunen rundet das Vorgehen für mehr Verkehrssicherheit ab. Alle Kräfte werden gebündelt, um eine möglichst hohe und nachhaltige Wirkung zu erzielen.

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