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Internet- und Computerkriminalität (IuK-Kriminalität)

In diesem Bereich finden Sie Informationen über: Angst vor Datendiebstahl, Waren- und Warenkreditbetrug ...

In diesem Bereich finden Sie Informationen über:  Angst vor Datendiebstahl, Waren-/Warenkreditbetrug, Kinderpornographie, Phishing/Pharming, W-Lan Sicherheit, PC-Sicherheit - allgemein sowie Jugendgefährdung im Netz.

Angst vor Datendiebstahl

Name, Geburtsdatum, Kontoverbindung und Telefonnummer - die wichtigsten Daten von 17.000 Bürgern sind in falsche Hände gelangt. Auch in Nordrhein-Westfalen stellen immer mehr Menschen fest, dass Betrüger Geld von ihren Konten abgehoben haben.

Mittlerweile wird mit persönlichen Daten zum Schaden der Bürgerinnen und Bürger reger Handel betrieben. Inzwischen sind mehrere Firmen ins Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft geraten.
Name, Kontonummer und Bankleitzahl reichen den Tätern, um ahnungslose Bankkunden zu schädigen. Meist werden kleinere Beträge bis zu 100 Euro von den Konten der Geschädigten abgebucht in der Hoffnung, dass der Kontoinhaber die unberechtigte Buchung nicht bemerkt. Bankkunden können aber innerhalb von sechs Wochen ab Buchungsdatum Lastschriftbelastungen ohne Begründung schriftlich widerrufen und so den Buchungsbetrag zurückfordern.

Beachten Sie deshalb folgende Tipps:

  • Prüfen Sie, wer Ihre Daten wirklich braucht.
  • Geben Sie am Telefon grundsätzlich keine persönlichen Daten preis.
  • Vergewissern Sie sich durch Rückruf unter einer Ihnen bekannten Nummer, ob Sie tatsächlich z. B. mit einem Mitarbeiter Ihrer Bank sprechen.
  • Schenken Sie finanziellen Versprechungen am Telefon durch Fremde keinen Glauben.
  • Klären Sie, ob Einzelüberweisung oder Dauerauftrag anstelle einer Einzugsermächtigung möglich sind.
  • Lesen Sie bei Vertragsabschlüssen die Klauseln zum Datenschutz sorgfältig durch und achten Sie auf Widerrufsrechte.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Setzen Sie sich bei Unregelmäßigkeiten unverzüglich mit Ihrer Bank in Verbindung.

Achten Sie beim Kauf im Internet darauf, dass Sie nur auf verschlüsselten Webseiten Ihre Daten angeben.
Ob Sie sich auf einer verschlüsselten Webseite befinden, können Sie i. d. R. in der Adresszeile daran erkennen, dass die Internetadresse von "http://" auf "https://" wechselt und in der Browser-Statusleiste (meist unten rechts) ein geschlossenes „Vorhängeschloss-Symbol“ sichtbar ist.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de und www.bsi-fuer-buerger.de

Waren-/Warenkreditbetrug

Bei einem Großteil der bekannt gewordenen Straftaten im Internet handelt es sich um Betrugsdelikte. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Warenbetrug. Beim Online-Einkauf ist daher Vorsicht geboten.

Bei Einkäufen in Online-Shops oder -Auktionshäusern sollten Sie folgende Tipps beachten:

  1. Informieren Sie sich vor einer Bestellung im Ausland, ob es den Artikel nicht auch in Deutschland gibt. Rechtsstreitigkeiten richten sich dann nach deutschem Recht.
  2. Prüfen Sie die Ware sofort bei Anlieferung. Im Zweifelsfalle sollten Sie diese nicht annehmen bzw. bei Beschädigungen sofort zurück senden.
  3. Nachfolgende Kriterien sollten auf der Homepage leicht auffindbar sein: Anschrift des Anbieters, Garantie- und Gewährleistungsbedingungen, Rückgabe- bzw. Widerrufsrecht, existierende Kündigungsfrist, Waren- bzw. Dienstleistungsbeschreibung, Zeitpunkt des Zustandekommens des Vertrages, Auszeichnung der Ware in Euro, Lieferbedingungen inklusive Versandkosteninformation, Zahlungsmodalitäten und Vertragsmindestlaufzeiten. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) müssen übersichtlich und vor allem mühelos lesbar sein. Ansonsten ist Misstrauen angebracht.
  4. Achten Sie auf Ihr Rückgaberecht. Nach den Vorschriften für Fernabsatzverträge kann fast jeder Kaufvertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen oder die Ware zurückgeben werden. Für den Kauf bestimmter Waren ist ein Widerruf aber ausgeschlossen. Dazu gehören in der Regel auch Waren, die auf Internetauktionen ersteigert werden.
  5. Jeder, der bei Online-Auktionen mit bietet, gibt ein rechtlich verpflichtendes Kaufangebot ab. Beachten Sie dabei bestimmte Grundregeln. Wickeln Sie die Bezahlung möglichst über ein Treuhandkonto ab. Dann erhält der Verkäufer sein Geld erst, nachdem Ihnen die Ware ausgeliefert wurde. Häufig wird die Zahlung per Vorkasse oder mit Kreditkarte verlangt. Die Umkehrung des Prinzips "Erst die Ware, dann das Geld" sollten Sie vermeiden und der Zahlung per Rechnung den Vorzug vor Kreditkartenzahlung oder Nachnahme geben.
  6. Informieren Sie sich über Zusatzkosten. Händler aus Nicht-EU-Ländern müssen nur mitteilen, dass Zusatzkosten wie Steuern oder Zoll anfallen können, aber nicht, wie hoch diese im Einzelfall sind.
  7. Stellen Sie fest, ob Datenschutzbestimmungen beachtet werden. Der Kunde muss beispielsweise bei Erfassung seiner Daten auf dem Online-Wege ausdrücklich seine Einwilligung erklärt haben, wenn diese anderweitig genutzt werden sollen.
  8. Anbieter sollten eine verschlüsselte Datenübertragung ermöglichen. Ein "s" hinter dem "http" in der Adressleiste und ein kleines "geschlossenes Vorhängeschloss" im unteren oder oberen Bereich des Browsers weisen in der Regel auf eine sichere Verbindung hin, die mehr Schutz als die sonstigen Standardübertragungen bietet.
  9. Im Rahmen des zur Verfügung stehenden Taschengeldes können Kinder und Jugendliche ohne Zustimmung der Eltern Waren bestellen und kaufen. In allen anderen Fällen kommt rechtlich kein Kaufvertrag zustande.

 

Kinderpornographie - Antworten auf die häufigsten Fragen

Schon der Besitz kinder- oder jugendpornografischer Darstellungen steht unter Strafe, erst Recht die Verbreitung. Im Zusammenhang mit dem Internet werden häufig Fragen nach der möglichen Strafbarkeit eigenen Verhaltens gestellt, wenn jemand beim "Surfen" auf entsprechende Bilder oder Videos stößt. Hier finden Sie unsere Antworten auf diese dazu.

"Surft" die deutsche Polizei in öffentlichen Datennetzen, um unter anderem Verbreiter kinder- oder jugendpornografischer Bilder zu ermitteln?

  • So genannte "anlassunabhängige Recherchen in öffentlichen Datennetzen" führen das Bundeskriminalamt, die Landeskriminalämter Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Zollkriminalamt durch. Auch vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen werden Internetrecherchen zur Initiierung von Ermittlungsverfahren durchgeführt. Recherche-Schwerpunkte werden regelmäßig in einer speziellen bundesweiten Koordinierungsgruppe vereinbart.
  • Darüber hinaus ermitteln viele Polizeidienststellen aufgrund konkreter Verdachtslagen zu Straftaten im Internet oder wenn ihnen Tatsachen bekannt werden, die Nachforschungen nach möglichen Straftaten dringlich erscheinen lassen.

Was tut die Polizei NRW gegen die Verbreitung von Kinder- oder Jugendpornografie über öffentliche Datennetze?

  • Neben den so genannten anlassunabhängigen Recherchen in öffentlichen Datennetzen verfolgt die Polizei Hinweise auf Verbreitung strafrechtlich relevanter Inhalte im Internet, das heißt sie führt anlassabhängige Ermittlungen durch. Alle Kreispolizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen verfügen über die dafür erforderlichen technischen Voraussetzungen. In allen Polizeibehörden in NRW stehen Beamtinnen bzw. Beamte für Ermittlungen im Internet zur Verfügung.
  • Daneben werden von der Polizei im Bereich der Prävention vielfältige Informationen für Eltern, Multiplikatoren und Kinder angeboten, um auf die Chancen, aber auch Risiken des Mediums Internet aufmerksam zu machen.

 

Mache ich mich schon strafbar, wenn ich mir im Internet kinder- oder jugendpornografische Bilder oder Videos anschaue?

  • Gemäß § 184 a und § 184 b des Strafgesetzbuches (StGB) ist u. a. die Verbreitung, öffentliche Ausstellung und das Zugänglichmachen kinder-, gewalt- und tierpornografischer Schriften verboten. § 184 b Absatz 4 StGB stellt auch den Besitz kinderpornografischer Schriften, wenn diese ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben, unter Strafe. Diese Strafvorschrift umfasst auch alle Handlungen, die darauf gerichtet sind, sich den Besitz kinderpornografischer Schriften zu verschaffen.
  • Seit 05.11.2008 ist auch die Verbreitung, öffentliche Ausstellung und das Zugänglichmachen jugendpornografischer Schriften gemäß § 184 c StGB verboten. Diese Strafbestimmung stellt auch den Besitz jugendpornografischer Schriften, wenn diese ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben, unter Strafe. Diese Strafvorschrift umfasst auch alle Handlungen, die darauf gerichtet sind, sich den Besitz jugendpornografischer Schriften zu verschaffen.
  • Dies bedeutet, dass grundsätzlich schon das Aufgeben eines Inserates ("Suche ...") oder das gezielte Suchen nach kinder- bzw. jugendpornografischen Inhalten im Internet mit dem Ziel, sich oder einem Dritten den Besitz zu verschaffen, strafbar ist.
  • Alle Daten z. B. einer Homepage werden beim Lesen oder Betrachten zumindest in den temporären Speicher des PC des Internetnutzers geladen - sie gelangen also in diesem Moment in dessen Besitz. Falls es sich bei den Bildern um kinder- bzw. jugendpornografische Schriften oder Abbildungen handelt, kann der Anwender sich also hierdurch bereits strafbar machen. Jeder Internetnutzer sollte zum Schutz vor drohender Strafverfolgung grundsätzlich bereits vom Aufruf und erst recht von der Speicherung kinder- bzw. jugendpornografischer Darstellungen absehen.

 

Wie soll ich mich verhalten, wenn mir unaufgefordert kinder- oder jugendpornografische Bilder oder Videos zugesandt werden oder wenn ich solches Material im Internet finde?

  • Falls einem Internetnutzer unaufgefordert kinder- bzw. jugendpornografisches Material zugesandt wird, z. B. mittels E-Mail oder im Rahmen eines Chats, sollte er die Bilder und die Protokolle (E-Mail oder Chat), aus denen hervorgeht, wer welches Bild an wen versandt hat, auf einem geeigneten Medium speichern und unverzüglich der nächsten Polizeibehörde übergeben.
  • Natürlich ist es auch möglich, diese Daten ebenso unverzüglich per E-Mail an eine der im Internet mit einer Homepage vertretenen Polizeidienststellen zu senden. Die betreffende Polizeidienststelle wird sich mit dem Hinweis befassen und - soweit gewünscht bzw. erforderlich - bei der Hinweisgeberin oder dem Hinweisgeber melden.
  • In jedem Fall sind anschließend die Bilder und Protokolle von der eigenen Festplatte zu löschen, um jedem Verdacht einer eigenen Beteiligung an unrechtmäßigem Besitz oder verbotener Verbreitung kinder- bzw. jugendpornografischer Schriften konsequent vorzubeugen.
  • Falls man bei "Surfen" zufällig auf kinder- oder jugendpornografische Darstellungen stößt, so genügt es, die entsprechende Netzadresse zu notieren und der örtlichen Polizeibehörde wie vorangehend beschrieben zu übermitteln.

Wie kann ich mich davor schützen, unaufgefordert kinder- oder jugendpornografische Bilder oder Videos zugesandt zu bekommen?

  • Die Möglichkeit, unaufgefordert unerwünschte E-Mails zu erhalten, also unter Umständen auch kinder- oder jugendpornografische Schriften, besteht nur dann, wenn der Versender die E-Mail-Adresse des Empfängers kennt. Um diese zu erfahren, kann der Absender sich verschiedener Wege bedienen, z. B. kann er sie in entsprechenden öffentlichen Datenbanken recherchieren. Daher ist u. a. die Nichtveröffentlichung der eigenen E-Mail-Adresse (insbesondere auf Homepages!) ein geeigneter Schutz vor unliebsamer Post.
  • Daneben gelangen Verbreiter (nicht nur) kinder- bzw. jugendpornografischer Schriften auch durch Protokollierung der E-Mail-Adressen von Teilnehmern einschlägiger Chat-Foren an die von ihnen erwünschten Adressen. Daher sollten Internetnutzer Chat-Foren mit eindeutigen oder verdächtig klingenden Namen (z.B. "xxxpics") meiden. In vielen dieser Foren werden die Teilnehmer, sobald sie den (virtuellen) Raum "betreten", automatisch auf eine sogenannte Mailing-List (elektronische Postliste) gesetzt und erhalten dann möglicherweise unaufgefordert kinderpornografische Bilder zugesandt.
  • Erhält die Polizei von einer strafbaren Verbreitung von Daten Kenntnis, richtet sich zwangsläufig zunächst ein entsprechender Tatverdacht gegen alle festgestellten Teilnehmer, und gegen alle Teilnehmer dieses Internet-Dienstes werden Strafverfahren eingeleitet. Die damit verbundenen Ermittlungen sind regelmäßig mit empfindlichen Eingriffen in die Privatsphäre der Tatverdächtigen verbunden, z. B. Durchsuchung der Wohnung, Sicherstellung der PC-Anlage und umfassende Auswertung damit verarbeiteter Daten. Bei Auffinden kinder- bzw. jugendpornografischen Materials droht neben der Bestrafung auch die Einziehung des PC durch das Gericht.

Bei Nutzung eines sogenannten "file-sharing-Programms" (wie zum Beispiel EMule, eDonkey, Gnutella) habe ich Kinder- und Jugendpornografie oder anderes strafrechtlich relevantes Material auf meinem Rechner festgestellt. Wie muss ich mich verhalten?

  • Diese Programme sind entwickelt worden, um Dateien aller Art zwischen Internetnutzern direkt austauschen zu können. Häufig geschieht es, dass man bei Eingabe eines eigentlich unverfänglichen Suchbegriffs (z. B. eines gesuchten Dokumentes) auch eine Vielzahl von pornografischen bzw. dem Dateinamen nach kinder- oder jugendpornografischen Bild- und Videodateien angeboten bekommt.
  • Wurde eine strafrechtlich relevante Datei irrtümlich auf den eigenen Rechner geladen, sollte der technisch versierte Internetnutzer die IP (Internet-Protokollnummer) des Rechners, von dem die Datei stammt, feststellen. Im Normalfall sollte man unverzüglich die örtliche Polizeibehörde benachrichtigen, damit von dort die Beweissicherung erfolgen kann. 
  • Um sich vor "unliebsamen Überraschungen" zu schützen, kann es helfen, die Dateitypen, nach denen gesucht werden soll, vorher einzuschränken (so sollte man sich bei der Suche nach Dokumenten auf Textdateien beschränken).

Was kann ich tun, wenn ich sogenannte "SPAM-Mails" mit unerwünschter Werbung erhalte?

  • SPAM ist die Kurzform für "Send Phenomenal Amounts of Mail". Im Internet wird der Begriff im Zusammenhang mit "Werbe-E-Mails" verwandt, die an eine Vielzahl von Internet-Benutzern gleichzeitig versandt werden. Das Verschicken eines Werbeangebotes im Internet stellt – soweit Sie dem Bezug z. B. eines Newsletters gegenüber dem Versender zugestimmt haben - keine strafbare Handlung dar.
  • Sollten Sie jedoch z. B. unaufgefordert pornografische Angebote erhalten, so könnte sich eine Strafbarkeit des Absenders gemäß § 184 Abs. 1 Nr. 6 StGB ergeben. In den meisten Ländern der Welt bestehen allerdings nicht so umfangreiche Jugendschutzbestimmungen wie in Deutschland, so dass der Versand so genannter "einfacher" Pornografie dort nicht strafbar ist. Erfolgt der Versand einer Werbe-E-Mail aus Deutschland, so stellt dies in der Regel einen Verstoß gegen Strafrechtsnormen dar. Diese Sachverhalte sollten ebenso wie Werbeangebote mit anderen strafbaren Inhalten bei der örtlichen Polizeibehörde angezeigt werden.
  • Viele Provider bieten "SPAM-Filter" an, mit dem Sie sich vor E-Mails unliebsamer Werbeversender schützen können, d. h. E-Mails bestimmter Versender werden schon beim Provider abgelehnt. Achten Sie ferner darauf, dass Sie bei der Teilnahme an Chats oder Newsgroups (eigene Diskussionsbeiträge) und dem Aufsuchen von WWW-Werbe-Seiten nicht auf E-Mail-Adressen-Listen gesetzt werden. Ob dies schon geschehen ist, kann man über eine entsprechende Suchmaschinen für E-Mail Adressen überprüfen und einen Eintrag ggf. dort löschen lassen.

Phishing/Pharming

Phishing ist ein Kunstwort aus den englischen Worten „Password“ und „fishing“. Es steht für das Stehlen von Zugangsdaten, Passwörtern und sonstigen persönlichen Daten, nicht nur, aber in der Hauptsache von Online-Banking-Kunden. Mittels gefälschter, an Kunden versandter E-Mails werden Nutzer auf täuschend echt wirkende Kopien ihrer Bank-Webseite gelockt, damit sie dort Zugangsdaten sowie PIN (Persönliche Identifikationsnummer) und TAN (Transaktionsnummer) eingeben. Die so erlangten Daten werden anschließend von den „Phishern“ missbraucht.

Beim Pharming werden Online-Banking-Kunden auf gefälschte Webseiten ihrer Bank umgeleitet und unter Vortäuschung falscher Tatsachen dazu veranlasst ihre Zugangsdaten sowie PIN und TAN preiszugeben. Dies geschieht nicht mittels E-Mail, sondern durch vorher auf dem Kundenrechner eingeschleuste Schadsoftware. Der Begriff "Pharming" rührt von dem Umstand her, dass die Pharming-Betrüger eigene große Server-Farmen unterhalten, auf denen gefälschte Webseiten abgelegt sind.
Sie sind Phishing und Pharming-Attacken nicht hilflos ausgeliefert. Das Landeskriminalamt NRW empfiehlt das HBCI-Verfahren mittels Chipkarte in Verbindung mit einem Chipkartenlesegerät mit integriertem Display und Tastatur (so genannte Klasse 3 Lesegeräte). Dieses Verfahren gilt derzeit als eines der sichersten. Die Verfügbarkeit des HBCI-Verfahrens und die damit verbundenen Kosten können Sie bei Ihrer Bank erfragen.
Beim Online-Banking mittels PIN/TAN-Verfahren sollten Sie folgende Tipps beachten:

Nutzen Sie ein Anti-Viren-Programm und halten Sie es immer auf dem aktuellen Stand

Ein Virenscanner muss heute zur Grundausstattung eines PC gehören. Wichtig ist dabei, dass er regelmäßig (möglichst täglich) aktualisiert wird, damit er auch die neuesten Viren auf Ihrem PC finden kann. Es gibt im Internet für den Privatanwender kostenlose Virenscanner, so dass Ihnen hierdurch keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Installieren Sie eine Firewall

Eine Firewall kontrolliert die Verbindungen Ihres PC von und zum Internet. Damit haben Sie, die richtigen Einstellungen vorausgesetzt, die Kontrolle, welche Programme auf das Internet zugreifen können und welche Zugriffe aus dem Internet erlaubt sind. Egal welche Art von Firewall Sie verwenden, nutzen Sie die automatischen Updatefunktionen.

Nutzen Sie keine Links in E-Mails für das Online-Banking

Kein Kreditinstitut wird Sie per Mail auffordern, über einen Link Ihre PIN/TAN- Kombination einzugeben, auch nicht um auf ein neues Verfahren zur Absicherung Ihres Online-Kontos umzustellen. Bewerten Sie solche E-Mails getrost als Phishing-Versuch und löschen Sie diese sofort.

Achten Sie beim Online-Banking auf eine sichere Verbindung mittels "https://"

Hierbei handelt es sich um verschlüsselte Verbindungen. Diese sind in der Adressleiste des Browsers (Internet-Explorer, Firefox etc.) an den Anfangsbuchstaben "https:" im Unterschied zu "http:" bei unverschlüsselten Verbindungen zu erkennen. Außerdem werden solche Verbindungen durch ein geschlossenes Schlosssymbol im Browserfenster angezeigt.
Stellen Sie eine verschlüsselte Verbindung mit Ihrer Bank her, so prüft Ihr Browser, ob die Adresse, mit der Sie verbunden sind, ein Zertifikat einer ihm bekannten und anerkannten Zertifikatsstelle besitzt. Liegt ein solches Zertifikat nicht vor (z. B. bei selbst erstellten Zertifikaten) gibt er Ihnen einen Warnmeldung aus und zeigt Ihnen das Zertifikat zur Überprüfung an.
Gehen Sie davon aus, dass Ihr Kreditinstitut über ein Zertifikat einer anerkannten Zertifikatsstelle verfügt und drücken Sie einen solchen Warnhinweis nicht einfach leichtfertig weg. Beim Online-Banking ist die Chance groß, dass Sie gerade einem Phishing-Betrüger zum Opfer zu fallen.
Akzeptieren Sie auch sonst beim Surfen nur Zertifikate, denen Sie absolut vertrauen. Haben Sie einmal ein Zertifikat dauerhaft akzeptiert, wird Ihnen auch später kein Warnhinweis bei der Verbindung mit dieser Internetpräsenz mehr angezeigt.

Begrenzen Sie die Höhe der per Online-Banking möglichen Überweisungsbeträge

Die Betrüger versuchen von Ihrem Konto einen möglichst großen Betrag zu überweisen, der meistens im vierstelligen Bereich liegt. Wenn Sie nur selten große Beträge per Online-Banking überweisen, kann eine Begrenzung sinnvoll sein. Die Höhe der per Online-Banking zulässigen Summe können Sie bei vielen Banken mittels einer gültigen TAN online ändern.

Kontrollieren Sie regelmäßig und unmittelbar nach Transaktionen Ihre Kontobewegungen

Seien Sie vor allem kritisch, wenn Ihre Verbindung während des Online-Banking abbricht, oder Ihnen eine Fehlermeldung angezeigt wird.

Was müssen Sie tun, wenn Sie vermuten Opfer zu sein?

Sollten Sie vermuten, Phishing-Opfer geworden zu sein, sperren Sie Ihren Online-Banking-Zugang, ggf. können Sie dies auch durch die mehrmalige Eingabe einer falschen TAN erreichen.
Informieren Sie umgehend ihr Geldinstitut und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, wenn Sie Geld durch einen Phishing-Betrug verloren haben.


Links:   http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/gefahren_im_internet
            https://www.bsi-fuer-buerger.de/cln_164/BSIFB/DE/Home/home_node.html


W-Lan Sicherheit

Zu Hause oder auf der Arbeit problemlos überall drahtlos verbunden. WLAN machts möglich. Dabei senden PC oder Laptop und Router Funkwellen aus. Der Sendebereich geht meistens über die eigenen vier Wände hinaus.
So können auch WLAN-Rechner in der Nachbarschaft die Funkwellen empfangen und Hacker können auf Kosten anderer surfen, problemlos auf fremde Festplatten zugreifen und mit der "gestohlenen Identität" alles tun, was sie wollen. Deshalb beachten Sie folgende Basis-Tipps:

Nutzen Sie eine Verschlüsselung

Wireless Router und Adapter können die übertragenen Daten verschlüsseln. Eine aktuelle Verschlüsselungstechnik (sog. WPA2–Verschlüsselung) zu knacken erfordert viel Zeit und technischen Einsatz. Die ältere Verschlüsselungstechnik (sog. WEP-Verschlüsselung) sollte nicht mehr genutzt werden, da sie mit allgemein zugänglichen Mitteln in kurzer Zeit entschlüsselt werden kann. Bei älterer Hardware, die die WPA2-Verschlüsselung im Auslieferungszustand nicht unterstützt, kann häufig durch ein Software Update ihres WLAN Endgerätes auf den Seiten des Herstellers auch diese Verschlüsselung genutzt werden. Der verwendete Schlüssel sollte möglichst aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen.

Stellen Sie den WLAN – Router richtig ein

Ändern Sie das Passwort des Routers. Geschieht das nicht, kann jeder mit dem Standardpasswort des Herstellers mit Administratorenrechten auf den Router zugreifen und ihn nach seinen Wünschen konfigurieren.

Justieren Sie die Sendestärke Ihres Routers

Stellen Sie die Sendeleistung des WLAN-Routers so ein, dass Sie noch problemlos Signale empfangen können, die Sendeleistung jedoch nicht allzu weit darüber hinaus reicht.

Schalten Sie ihr WLAN für andere unsichtbar und begrenzen Sie die Zugriffsmöglichkeiten
Wireless Router senden Netzwerk-Namen, die für alle anderen "im Netz" sichtbar sind. Schalten Sie diese Funktion (den sog. Broadcast) ab. Ihr WLAN-Netzwerk ist so nur für Sie selbst sichtbar. Eine Sichtbarmachung seitens unberechtigter Dritter ist nun nur noch über eine Spezial-Software möglich.
Links:
http://www.polizei-nrw.de/lka/kriminalpraevention/Themen/Internetkriminalitaet/
https://www.bsi-fuer-buerger.de/cln_134/BSIFB/DE/Themen/

PC - Sicherheit – allgemein

Surfen Sie nicht mit Administratorrechten im Internet

Betriebssysteme wie Windows, Linux etc. bieten Ihnen die Möglichkeit, Benutzerrechte einzuschränken. Schadprogramme werden häufig mit den weit reichenden administrativen Rechten des aktuell angemeldeten Benutzers ausgeführt.
Sind Sie als Benutzer mit eingeschränkten Rechten angemeldet, können Sie hierdurch Schäden verhindern bzw. eingrenzen. Es ist auch möglich, nur einzelne Programme wie zum Beispiel den Internet-Browser unter eingeschränkten Rechten auszuführen.

Installieren Sie eine Firewall

Eine Firewall kontrolliert den Zugang Ihres Systems und Ihrer Programme zum Internet. Sie sorgt bei richtiger Konfiguration für den Schutz ihres Computers oder Netzwerks vor Schadprogrammen oder Hackern.
Dabei existieren neben Software-Firewalls, die jeweils nur den Rechner schützen auf dem sie installiert sind, auch Hardware-Firewalls, die mehrere Rechner oder Ihr Netzwerk unmittelbar am Zugang zum Internet schützen können. Während eine ständig aktualisierte, softwarebasierte Firewall eine Notwendigkeit darstellt, ist die Kombination von Hard- und Software-Firewalls eine empfehlenswerte Variante.

Installieren Sie ein Anti-Viren Programm

Moderne Anti-Viren Programme schützen Ihren Computer nicht nur vor den eigentlichen Viren, sondern auch vor einer Vielzahl von Trojanern, Würmern und anderen Schädlingen. Wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Schutz gegen Viren ist die ständige Aktualisierung der Antiviren-Software per live-update-Funktion.

Halten Sie die Software durch regelmäßige Updates aktuell

Fast täglich werden Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Programmen bekannt, die durch Schadprogramme oder Hacker ausgenutzt werden können. Die Softwarehersteller sind bemüht, Sicherheitslücken durch Patches und Updates möglichst schnell zu beheben. Optimalen Schutz können Sie daher nur erlangen, wenn Sie Ihre Software (Betriebssystem und Anwendungsprogramme) ständig auf dem neuesten Stand halten.

Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Browsers

Die Grundeinstellungen einiger Browser sind auf maximale Funktionalität ausgerichtet und öffnen daher Lücken, die von Schadprogrammen ausgenutzt werden. Hierbei sind Active-X Elemente und Java-Scripts die Hauptangriffspunkte.
In Fachzeitschriften und auf den Homepages der verschiedenen Sicherheitsanbieter erfahren Sie, welche Einstellungen Sie vornehmen sollten.

Erhöhen Sie die Sicherheit Ihrer E-Mail- und Ihrer Office-Programme

Die Mehrzahl der Schadprogramme wird über E-Mails oder deren Anhänge verbreitet. Deaktivieren Sie die automatische E-Mail-Vorschau. Besser noch: Lassen Sie in Ihrem E-Mail-Client keine Mails im html-Format sondern nur als Text-Mail zu. Öffnen Sie niemals unbedacht E-Mail-Anhänge.
Office-Anwendungen bieten die Möglichkeit einer Makro-Programmierung, mit der wiederkehrende Aufgaben automatisiert werden können. Makros können jedoch auch für die Einschleusung und Ausführung schädlicher Codes benutzt werden. Konfigurieren Sie Ihre Office-Anwendungen deshalb so, dass Makros nur nach Aufforderung zugelassen werden.

Sichern Sie Ihr WLAN

Betreiben Sie kabellose Verbindungen grundsätzlich nur mit aktivierter Verschlüsselung. Nutzen Sie dabei nach Möglichkeit das WPA2-Verfahren. Beschränken Sie den Zugang zu Ihrem Funknetzwerk durch die Einstellung zulässiger MAC-Adressen. Hinweise dazu finden sich in den jeweiligen Bedienungsanleitungen.

Schützen Sie ihre Daten

Nutzen Sie ein Dateisystem (wie z.B. NTFS), mit dem Sie den Zugriff auf Dateien und Ordner beschränken können.
Führen Sie regelmäßig Datensicherungen durch. Sollte Ihr System trotz Ihrer Sicherheitsmaßnahmen Schaden nehmen, können Sie so in kurzer Zeit den Stand der letzten Sicherung einschließlich Ihrer persönlichen Dateien wiederherstellen.

Gehen Sie sorgfältig mit sensiblen Daten um

Wählen Sie sichere Zugangskennungen und/oder Passwörter die aus Kombinationen von Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen und bewahren Sie diese sorgfältig auf (niemals auf dem Computer selbst speichern). Prüfen Sie im Internet genau, wem gegenüber Sie persönliche Daten wie Kreditkartennummern etc. preisgeben. Tippen Sie keine Daten in Links ein, die Ihnen unaufgefordert per E-Mail zugesandt werden (Phishing-Gefahr).

Sichern Sie Ihren PC vor unerwünschtem Zugang

Beschränken Sie den Zugang zu Ihren Daten durch die passwortgesicherte Benutzeranmeldung (Grundschutz). Befinden sich auf Ihrem Computer besonders schutzwürdige Daten, sollten Sie weitere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen: zum Beispiel durch Verschlüsselung einzelner Dateien oder ganzer Verzeichnisse.
Melden Sie sich bei längerer Abwesenheit stets an Ihrem PC ab bzw. loggen sich formell aus (zum Beispiel beim Homebanking oder einer Online-Versteigerung).

Links:
http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/gefahren_im_internet
https://www.bsi-fuer-buerger.de/cln_164/BSIFB/DE/Home/home_node.html

Jugendgefährdung im Netz

Das Internet bietet Kindern und Jugendlichen nicht nur Chancen. Sie können dort gewollt oder ungewollt mit Angeboten konfrontiert sein, die sie gefährden können.
Die Übermittlung pornografischer Texte und Bilder an Minderjährige ist ebenso strafbar, wie die sexuelle Annäherung an Minderjährige, angebahnt durch konkrete Verabredungen zu einem Treffen via Internet/Chat.
Es ist strafbar, u. a. folgende Inhalte ins Internet zu stellen bzw. über das Internet zu verbreiten:

  • Darstellungen von grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen (§ 131 StGB)
  • Pornografischer Inhalte/Schriften, die Personen unter 18 Jahren zugänglich sind (§ 184 StGB)
  • Gewalt- oder tierpornografische Inhalte (§ 184 a StGB)
  • Kinderpornografische Inhalte/Schriften (§ 184 b StGB); hier ist schon der Erwerb und der Besitz strafbar
  • Extremistische Inhalte sowie Inhalte, die volksverhetzenden Charakter haben (§§ 86, 86a, 130 StGB)
  • Inhalte/Medien, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert wurden und Personen unter 18 Jahren zugänglich sind (§ 27 JuSchG)

Abgesehen von den vorgenannten, strafrechtlich relevanten Inhalten gibt es unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit eine Vielfalt von Inhalten, die geeignet sind, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu gefährden (z. B. Magersucht-/Pro-Ana- oder Suizid-Foren).
Die Hotline von Jugendschutz.net nimmt sich der Bewertung solcher Inhalte an und bewirkt gegebenenfalls, dass Anbieter gefährdende Inhalte beseitigen.

Sie ist unter dem nachfolgenden Link zu erreichen:
http://www.jugendschutz.net/hotline/index.html

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPJM) indiziert auf Antrag bei Vorliegen der Voraussetzungen jugendgefährdende Medien.
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: http://www.bundespruefstelle.de

Weitergehende Informationen zu jugendgefährdenden Inhalten in Medien und Medienkompetenz finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/medienkompetenz/

Um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten des Internets zu eröffnen und sie gleichzeitig vor Gefahren, insbesondere vor jugendgefährdenden Inhalten im In-ternet zu schützen, sollten Sie nachfolgende Tipps beachten:

Lassen Sie Kinder im Grundschulalter nicht ohne Unterstützung ins Internet  
Kindern dieser Altersgruppe sollten grundsätzlich nur ausgewählte Internetseiten zugänglich sein. Dies können Sie mit entsprechenden, altersbezogenen Filterprogrammen noch wirksam realisieren. Informieren Sie sich über Gefahren und surfen Sie beispielsweise mit Ihrem Kind gemeinsam im Internet. Wählen Sie zusammen einen Chat aus, den Ihr Kind besuchen darf. Erfahrungsgemäß bleiben Kinder und Jugendliche lange bei einem einmal gewählten Chat.

Nutzen Sie nur moderierte Chats

Ein Chat sollte bestimmte Kriterien erfüllen, die Kinder und Jugendliche vor Gefahren schützen bzw. ihnen bei unangenehmen Vorkommnissen Hilfestellungen bieten. Kinder und Jugendliche sollten nur moderierte Chats nutzen, in denen eine erwachsene Person den Chat überwacht und als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Dieser Moderator sollte über einen jederzeit erreichbaren Button oder Link in den jeweiligen Chatraum gerufen werden können.

Keine Weitergabe persönlicher Daten oder Fotos

Name, Anschrift, E-Mail Erreichbarkeit, Handynummer, Name der besuchten Schule etc. sind Daten, die insbesondere Kinder und Jugendliche nicht im Internet preisgeben sollten. Eigene Fotos sollten nicht an Fremde weiter gegeben oder auf einer Internetseite eingestellt werden. Klären Sie in diesem Zusammenhang darüber auf, dass übersandte Fotos von Fremden nicht unbedingt mit der realen Person übereinstimmen müssen und eigene Fotos von Anderen missbräuchlich genutzt werden können.

Stehen Sie als Ansprechpartner zur Verfügung

Gerade Kinder und jüngere Jugendliche reagieren nicht immer angemessen auf unangenehme Situationen oder Inhalte im Internet. Sie reden nur selten mit ihren Eltern über negative Erfahrungen im Internet, zum einen weil sie sich vielleicht schämen, zum anderen weil sie Reaktionen wie Vorwürfe oder Internet-Verbote befürchten. Bieten Sie verständnisvoll Hilfe an.

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